Naturschauplätze Stubaital

23.06.18 - 30.06.18, 06.10.18 - 13.10.18, ab € 585,-

Die Schätze der Natur haben sich im gesamten Tal versteckt und befinden sich oft ganz in der Nähe, ohne dass man steile Felswände erklimmen und viele Höhenmeter überwinden muss.

Wasserfälle, Hochmoore, Bergseen, Wiesen und Aussichtsplätze sind im Stubai nicht minder beeindruckend als die hohen Berge und haben eine genauso wichtige Bedeutung für die Bevölkerung im Tal. Die Naturschauplätze des Stubaitales sind aufregend, entspannend, verlockend und vielfältig zugleich. Sie kreieren das Bild einer Region, die mehr kann als nur über zahlreiche Wege zum Gipfelglück zu führen.

7 Übernachtungen

Samstag: Anreise ins Vier Jahreszeitental des Stubaital
Herzlich willkommen bei uns Daheim im Serles. Am Abend  Begrüßung und Information mit Familie Weichinger bei einem guten Schluck „Tiroler Zirbener“ von der Edelbrennerei Erber

Sonntag:
Kartnallhöfe (1.285 m) 
| Gehzeit: 2,5 Stunden | Höhendifferenz: 400 Hm
Da der Stubaier Talboden häufig überschwemmt war, suchten die Bauern nach alternativen Flächen und fanden am Ende des 13. Jahrhunderts in Kartnall ein Ertrag bringendes „Viertel“ Erde. Es entstanden der untere sowie der obere Kartnallhof – auf Vieh- und Milchwirtschaft und begrenzten Ackerbau ausgelegte herrschaftliche Betriebe, deren Grundeigentümer die St. Nikolaus Pfarrkirche in Hall war.

Montag:
Wildeben Edelweisskopf Neustift, Kampl (994 m) | Gehzeit: 4 Stunden | Höhendifferenz: 900 Hm
Der Naturschauplatz Wildeben ist in vielerlei Hinsicht bedeutsam: Umgeben von einem Gelände mit steilen Anstiegen und wild abfallenden Hängen, ist er der einzige flache und ebene Platz den man hier vorfindet – daher rührt auch der Name „Wildeben“. Er zählt auch zu einem der stärksten Kraftplätze im Stubaital. Ab circa 1900 nutzten Hirten diese Ebene, um ihr Vieh weiden zu lassen. Sie waren es auch, die den ersten Stadl hier errichtet haben und während der Sommermonate darin wohnten

Dienstag:
Elfer Gratzengrübl (1.794m ) | Gehzeit: 4 Stunden | Höhendifferenz: 700 Hm
Der Elfer, der Hausberg der Gemeinde Neustift, ist nicht nur seit jeher ein natürlicher Zeitzeiger der Einheimischen sondern er weist auch einzigartige geologische Besonderheiten auf. Eindrucksvoll erkennbar treffen dort zwei unterschiedliche Gesteinsformen aufeinander. Auf der einen Seite die schroffen und hellen Felstürme des Serleskammes aus Kalkgestein und auf der anderen Seite das Urgestein der Stubaier Berge der sogenannte Ötztal-Stubai-Kristallin, welches den Sockel des Berges bildet.

Mittwoch:
Telfer Wiesen (1.090m) | Gehzeit: 2,5 Stunden | Höhendifferenz: 350 Hm
Telfes im Stubaital wurde schon um ca. 1.700 v. Chr. besiedelt. Funde aus der frühen Bronzezeit, die nicht unweit dieses Platzes, im Bereich des Gallhofes entdeckt wurden, lassen darauf schließen. Hauptgrund hierfür dürften die fruchtbaren Böden der Telfer Wiesen sein. Bedingt durch die Lage und der langen Sonneneinstrahlung kann das Gras hier besonders gut wachsen und zählen zu den schönsten Lärchenwiesen Tirols. Besonders imposant ist die reichhaltige Enzianblüte im Frühjahr.

Donnerstag:
Hühnerspiel  Krössbach Oberegg (1.136 m) | Gehzeit: 5 Stunden | Höhendifferenz: 1000 Hm
Ein Spielplatz für Mensch und Tier. Knapp unterhalb der imposanten Brennerspitze, auf einer mit Almrosen und Heidelbeersträuchern bewachsenen Ebene, ist der kunstvolle, etwas verspielte Naturschauplatz angelegt worden. Seinen Namen hat der Platz wegen der hier lebenden Tiere bekommen. Zwischen Ende März und Anfang Juni – zur Balzzeit – erklären die Spielhähne, auch Birkhähne genannt, dieses Gelände zu ihrer Spielwiese

Freitag:
Eulenwiesen (1.412 m) | Gehzeit: 2,5 Stunden | Höhendifferenz: 350 Hm.
Die Lärchen auf den Eulenwiesen ermöglichen eine geschützte Blumenvielfalt (Küchenschelle, blauer Enzian, Arnika, …) und geben Bürstlingsrasen und Zwergsträuchern Platz. Entstanden sind diese „Larchbergmahder“ durch Brandrodung. Die Bauern brauchten aufgrund der vielen Überschwemmungen im Talboden neue Weideflächen und suchten diese auf knapp 1.700 Metern Seehöhe. Während Fichten und Kiefern dabei verbrannten, loderten die Lärchen nur äußerlich und trieben im nächsten Frühjahr wieder aus.

Samstag: Nachhaltige Zukunftsvisionen für das Tal und seine Gäste
In den nächsten Jahren sollen nach und nach die 25 schönsten Plätze im Stubaital künstlerisch dezent und passend zur Natur gestaltet werden.
Wir freuen uns mit Ihnen gemeinsam diese Plätze zu besuchen. Bis bald bei uns „Daheim im Stubai“


Unsere Wanderinklusivleistungen:
-    Staatlich geprüfter Bergwanderführer – Sie wandern mit Thomas oder Josef (die Hotelinhaber sind begeisterte Bergler)
-    Transfer in hoteleigenen Kleinbussen
-    sämtliche Parkgebühren
-    alle Liftanlagen und öffentliche Verkehrsmittel im Stubaital (StubaiSuperCard)
-    Wanderstöcke und Wanderrucksack
-    Fotos der durchgeführten Wanderungen

 

Unsere Tipps

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„Es gibt kein schlechtes Wetter. Es gibt nur schlechte Ausreden.“
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Lage

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